Die Fischerin

In meinem diesjährigen Sommemärchenprogramm dreht sich alles um die Wellen, den Wind, den Menschen und Tieren am Meer und um die Weite des Meeres mit all seinen Verzauberungen.

Hier zunächst eine kurze Vorschau zu dem Inhalt der Märchen.

Die Fischerin

Diese Märchen sind durch Sehnsüchte und Tagträume zu mir gekommen, die das Meer meiner Heimat sprechen lassen. Sie erzählen von Menschen, die am Ufer des Meeres leben. Die Männer sind Fischer, die mit ihren kleinen Booten weit hinaus aufs Meer fahren. Die Frauen hüten die Häuser und erledigen mit den Kindern alle Arbeiten, die an Land anfallen. Wasser, Wind, Salz und tobende Wellen bestimmen ihr Leben. Wochenlang sind die Männer auf See. Wenn die Boote heimkehren, bleiben des Nachts alle Fenster der kleinen Häuser hell erleuchtet. Die Fischer berichten dann von den wundersamsten Dingen, die sie auf dem Meer gesehen haben. Unglaubliche Bilder tauchen vor den staunenden Augen der Daheimgebliebenen auf. Die Frauen erzählen darauf von zauberhaften Begegnungen und Beobachtungen, die sie derweil am Land machen konnten. Daraufhin stehen den Fischern kopfschüttelnd die Münder offen. Und die Frauen rufen: „Doch, ich schwöre beim Leben unserer Kinder, das habe ich mit eigenen Augen gesehen!“ Danach schlafen alle drei Tage und drei Nächte lang. Während dieser Zeit wütet in ihren Träumen das Rauschen des schäumenden Meeres. Der Wind wirbelt und zerrt alles zuvor Gehörte in den schlafenden Köpfen durcheinander. Und am Morgen des vierten Tages sind Männer, Frauen und Kinder stundenlang mit dem Erzählen ihrer Träume beschäftigt, die sich in der morgendlichen frischen Brise in kleine Märchen verwandeln und sogleich genügsam vor dem plätschernden Saum des Meeres niederlegen. Einige davon habe ich aufgesammelt und in Bildern und Texten märchenhaft festgehalten.

Das Programm ist noch in Arbeit. 🙂

Gern gebe ich Auskunft und weitere Informationen per Kontaktformular:

Kontaktformular